Behinderte Nasenatmung durch Nasenpolypen - Behandlung bei MiraMed

Nasenpolypen - Auswirkungen, Ursachen, Folgen 

 

Nasenpolypen sind gutartige gestielte Neubildungen, die meist in der Schleimhaut der Nasenhöhlen entstehen und tropfenförmig wachsen. Mit zunehmender Größe verursachen sie Beschwerden und behindern die Nasenatmung. 

Ursache der Nasenpolypen sind immer Entzündungen der Nase und der Nasennebenhöhlen. Häufig treten Polypen in Verbindung mit chronischen Nasennebenhöhlenerkrankungen und Schnupfen sowie mit Asthma und Bronchitis auf.

Folgen der Polypen können sein die behinderte Nasenatmung, Kopfschmerzen, Schnarchen und eine Beeinträchtigung des Geruchssinnes.

 

Behandlung der Nasenpolypen medikamentös

 

Kleinere Polypen können sehr gut mit glucokortikoidhaltigen Nasensprays oder Tabletten behandelt werden. Da diese Medikamente das Immunsystem schwächen, sollten bakterielle Infektionen im Bereich der Nasen und der Nasennebenhöhlen vorher mit Antibiotika behandelt werden. Die kortikoidhaltigen Nasensprays müssen in der Regel 6 - 12 Monate angewendet werden.

 

Nasenpolypen OP - Polypektomie

 

Bei zu großen Polypen oder wenn die medikamentöse Behandlung nicht gelingt, ist die operative Entfernung der Nasenpolypen angebracht. Bei diesem ambulanten Eingriff wird der Polyp unter örtlicher Betäubung mit einem schlingenförmigen Instrument entfernt.

 

Komplikationen nach Nasenpolypen OP

 

Diese Behandlung ist bei uns mit einer sehr niedrigen Komplikationsrate verbunden. Doch kann es nach solchen Operationen zu Blutungen, Nachblutungen, Blutergüssen, Entzündungen, Wundheilungsstörungen, Narben, Verwachsungen oder Beschädigungen von benachbarten Strukturen kommen. 

 

Nach der Polypektomie OP

 

Nach der Nasenpolypenoperation sollte mehrere Tage nicht geschnäuzt werden. Jegliche Druckeinwirkung und Wärmeeinwirkung auf die Nase sollte gemieden werden.