Alles über Nasenmuschelvergrößerung l Nasenmuschelhyperplasie - MiraMed

Auswirkungen, Beschwerden und Ursachen der Nasenmuschelhyperplasie

 

Wie bereits unter "Aufbau und Funktion der Nase" beschrieben, dienen die Nasenmuscheln der Befeuchtung und Erwärmung der Atemluft.

Die Atemluft wird hauptsächlich über den unteren Nasengang der Nasenhöhlen transportiert. Über diesem Gang befinden sich die unteren Nasenmuscheln. 

 

Die Schwellung bzw. Vergrößerung der Nasenmuscheln betrifft meist die unteren Nasenmuscheln. Eine Nasenmuschelhyperplasie kann z.B. durch chronische Entzündungen der Nasennebenhöhlen, durch allergischen Schnupfen oder durch häufigen Gebrauch von abschwellend wirkendem Nasenspray hervorgerufen werden.

 

Durch die Schwellung der Nasenmuschel-Schleimhaut wird der Weg der Atemluft stark eingeengt. Die betroffenen Patienten können einseitig, beidseitig oder wechselseitig schlecht durch die Nase atmen. Am stärksten wird der Luftstrom im Liegen behindert, da die Nasenmuscheln dann stärker durchblutet werden.

 

Nasenmuschelhyperplasie Behandlung - Nasenmuschelvergrößerung OP

 

Es sollte möglichst immer zuerst die Ursache der Schwellung behandelt werden. Zum Beispiel sollten bei Allergien die Auslöser gemieden werden. Entzündungen können durch kortisonhaltige Nasensprays behandelt werden.

Wenn die Behandlung der auslösenden Ursache erfolglos bleibt, wird die operative Verkleinerung der Nasenmuscheln (z.B. durch Verödung) durchgeführt. Für die Nasenmuschelverkleinerung ist Laserlicht sowie die Radiofrequenztechnik geeignet. Bei der Nasenmuschel OP  wird ein Schleimhautstreifen und bei Bedarf auch eine Knochenstück entnommen (Muschelkappung, Muschelresektion). 

 

Operative Verkleinerung der Nasenmuscheln - Prognose

 

Dieser Eingriff ist in den meisten Fällen erfolgreich. Eine erneute Nasenmuschel Op kann erforderlich sein wenn die Verkleinerung nicht optimal gelingt oder wenn später wieder eine 

Vergrößerung eintritt. 

 

Komplikationen nach Nasenmuschelvergrößerung OP

 

Diese Behandlung ist bei uns mit einer sehr niedrigen Komplikationsrate verbunden. Doch kann es nach solchen Operationen zu Blutungen, Nachblutungen, Blutergüssen, Entzündungen, Wundheilungsstörungen, Narben, Verwachsungen oder Beschädigungen von benachbarten Strukturen kommen. Sehr selten kann eine Vertrocknung der Nasenschleimhaut mit resultierendem unangenehmen Geruch (Stinknase) auftreten.

 

Nach der Nasenmuschelverkleinerung

 

Nach der Nasenmuscheloperation sollte mehrere Tage nicht geschnäuzt werden. Jegliche Druckeinwirkung und Wärmeeinwirkung auf die Nase sollte gemieden werden.